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Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung

Bei Arbeitsplätzen mit besonderer Gefährdung ist eine ausreichende Sicherheitsbeleuchtung vorgeschrieben. Ob und in welchem Umfang Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung vorliegen, muss mithilfe einer Gefährdungsbeurteilung beurteilt werden.

Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung können z.B. vorliegen:

  • in Bereichen, in denen sich nicht ausreichend gesicherte heiße Bäder oder Schmelzen, Tauchbecken, Gruben oder ähnliche Gefahrenquellen befinden,
  • in Bereichen, in denen heiße Massen mit unbeleuchteten Hebezeugen oder unbeleuchteten Flurförderzeugen transportiert werden,
  • an Arbeitsplätzen, an denen mit explosionsgefährlichen, sehr giftigen, stark ätzenden oder stark reizenden Stoffen oder offenen radioaktiven Stoffen umgegangen wird, es sei denn, die Stromversorgung ist so eingerichtet, dass bei Ausfall des Stroms für die Allgemeinbeleuchtung auch der Strom für die an diesen Arbeitsplätzen betriebenen technischen Arbeitsmittel ausfällt,
  • an Arbeitsplätzen mit schnell laufenden Maschinen und ungeschützten großen bewegten Massen, die bei Stromausfall nachlaufen können, zum Beispiel Walzen, Papier-, Schleuder-, große Rotationsdruck-, offene Textil- oder große Drahtseilmaschinen.

Bei Arbeitsplätzen mit besonderer Gefährdung muss die Beleuchtungsstärke min. 15 lx oder 10% der Beleuchtungsstärke der Allgemeinbeleuchtung betragen und nach 0,5 s erreicht sein (Arbeitsstättenrichtlinie ASR A3.4/3 von 05/09, Stand 06/11).